Was spricht für nachhaltiges Einwegbesteck?

Was spricht für nachhaltiges Einwegbesteck?

Der Nachhaltigkeitsgedanke gewinnt in der Bevölkerung immer mehr an Bedeutung, was sich insbesondere an dem veränderten Kaufverhalten der Verbraucher zeigt, die vermehrt umweltgerecht hergestellt Produkte nachfragen, die wertvolle Ressourcen schonen und sowohl dem Tierwohl als auch den Menschen zugutekommen. Dieses neue Bewusstsein wird auch bei dem Erwerb von Essbesteck zur Einmal-Benutzung deutlich, denn immer mehr Konsumenten interessieren sich für eine nachhaltige, umweltfreundliche Alternative zum bisher erhältlichen Plastik-Einweg-Besteck. Zum einen greift hier sicherlich die von der EU erlassenen Einweg-Plastik-Verbotsverordnung, die die Herstellung und das Inverkehrbringen von Plastik-Gabeln und anderen Einweg-Produkten strikt verbietet, zum anderen spielt aber auch das verbesserte Kaufverhalten im Hinblick auf den vermeidbaren Einsatz von Massen-Konsum-Gütern hierbei eine maßgebliche Rolle.
Doch was genau bedeutet eigentlich nachhaltiges Einwegbesteck und was spricht für die Nutzung? Diese und weitere Fragen beantworten wir in unserem nachfolgenden Ratgeber zum Thema „Was spricht für nachhaltiges Einwegbesteck.“
Zuallererst erklären wir, um was es sich bei nachhaltigem Einmal-Besteck eigentlich genau handelt. Danach werfen wir einen Blick auf die verschiedenen Materialien, aus denen das neuartige Wegwerfprodukt hergestellt wird und klären, was die Vorteile der Essbestecke zur Einmalbenutzung sind. Zu guter Letzt widmen wir uns der Frage, ob sich der Einsatz von nachhaltigem Wegwerfbesteck lohnt.

Um was genau handelt es sich bei nachhaltigem Tisch-Besteck zum Wegwerfen?

Nachhaltiges Essbesteck wird aus unterschiedlichen Alternativ-Materialien hergestellt, die im Gegensatz zu den Plastik-Produkten teilweise eine bessere Öko-Bilanz aufweisen und vor allem zu einer Verminderung des Müllaufkommens beitragen sollen.

Aus welchen Materialien bestehen die ökologischen Einmal-Bestecke?

Einwegbesteck, Messer und Gabel auf WieseDas umweltfreundliche Besteck besteht in der Regel aus Holz, das grundsätzlich aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt, aus Bagasse, also Zucker-Rohr und aus robustem und schnell wachsendem Bambus. Daneben stehen noch weitere ökologische Materialien zur Besteck-Herstellung wie beispielsweise Palmblätter, Papier, Pappe oder aber Tisch-Besteck aus Bio-Plastik zur Verfügung. Selbst essbares Einmal-Besteck aus Zucker oder aber verschiedenen Getreide-Sorten sind mittlerweile im Handel erhältlich.

Was sind die Vorteile der Essbestecke zur Einmal-Benutzung?

Einer der Haupt-Vorteile der Einmal-Bestecke aus nachhaltigen Materialien besteht sicherlich darin, dass das organische Besteck zu einhundert Prozent kompostierbar ist und somit zu einer Müll-Reduzierung beiträgt. Das essbare Besteck aus regionalen Getreide-Sorten oder Zucker schneidet hierbei sogar am besten ab, da es nach dem einmaligen Gebrauch gleich mit verzehrt werden kann.

Lohnt sich der Einsatz von nachhaltigem Wegwerfbesteck?

Die neu entwickelten Bestecke stellen auf jeden Fall eine brauchbare Alternative zu den bis vor einigen Monaten erhältlichen Plastik-Bestecken dar, denn der Plastik-Müll und die Mikro-Plastik-Bestandteile stellen mittlerweile nicht nur ein großes Problem auf den Deponien dar, sondern belasten auch die Meere und Flüsse und finden dadurch oftmals den Weg in unsere Lebensmittel. Doch trotz aller Nachhaltigkeit gilt es auch die umweltfreundlichen Bestecke nur mit Bedacht einzusetzen, denn einige der Alternativ-Materialien weisen gerade bei der Herstellung einige gravierende Mängel auf. Dazu gehören beispielsweise die Bestecke aus Palm-Blätter, die oftmals Pestizid-Rückstände aufweisen oder aber die Papp- und Papier-Bestecke, die durch Kunststoff-Beschichtungen eine schlechte Umweltbilanz besitzen.

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Niko Troebst – stock.adobe.com

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